Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen wurden zuletzt am [24.04.2026] aktualisiert.
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
für Coaching- und Beratungsleistungen von Harmonie Coaching - Corinna Blasberg
§ 1 Geltungsbereich und Anbieter
1.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen
Harmonie Coaching - Corinna Blasberg
Refflingser Straße 45
58640 Iserlohn, Deutschland
+49 176 760 172 28
– nachfolgend „Anbieter“ – und Verbraucherinnen und Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB, die Coaching- oder Beratungsleistungen des Anbieters in Anspruch nehmen – nachfolgend „Klient“.
2.
Abweichende Geschäftsbedingungen des Klienten finden nur Anwendung, wenn der Anbieter deren Geltung ausdrücklich in Textform bestätigt.
§ 2 Vertragsgegenstand und Abgrenzung zur Therapie
1.
Der Anbieter erbringt Coaching- und Beratungsleistungen zur Unterstützung bei persönlicher und beruflicher Weiterentwicklung, Selbstmanagement, Stressbewältigung, Beziehungsgestaltung sowie zur Reflexion und Ressourcenstärkung.
2.
Coaching und Beratung verstehen sich als Hilfe zur Selbsthilfe und ersetzen keine Psychotherapie, psychiatrische oder ärztliche Behandlung. Es werden keine Diagnosen gestellt, keine Heilbehandlungen im Sinne des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG) oder des Heilpraktikergesetzes (HeilprG) durchgeführt und keine Heilversprechen abgegeben.
3.
Klienten mit akuten psychischen Krisen, schweren psychiatrischen Erkrankungen (z. B. Psychosen, schwere Depressionen, komplexe Traumata) oder akuter Suizidalität werden aufgefordert, unverzüglich ärztliche oder notfallmedizinische Hilfe (z. B. Notruf 112, ärztlicher Notdienst, Telefonseelsorge 0800 111 0 111) in Anspruch zu nehmen.
4.
Bei akuten Krisen §2 Abs3 schaltet der Anbieter ggf. Behörden ein.
§ 3 Vertragsschluss
1.
Die Darstellung der Leistungen auf der Website, in Broschüren oder Angeboten stellt noch kein verbindliches Vertragsangebot dar.
2.
Der Klient kann ein unverbindliches Anfragegespräch vereinbaren oder direkt eine Sitzung/Leistung anfragen (z. B. per E-Mail, Kontaktformular, Buchungstool).
3.
Ein Vertrag kommt zustande durch
schriftliche oder elektronische Bestätigung des Anbieters (z. B. E-Mail) über Termin und Konditionen oder
Unterzeichnung eines Coaching-/Beratungsvertrages in Textform.
4.
Im Falle einer Online-Buchung über ein Buchungssystem gibt der Klient mit Betätigung der entsprechenden Schaltfläche (z. B. „verbindlich buchen“) ein verbindliches Angebot ab; der Vertrag kommt mit Bestätigung durch den Anbieter zustande.
§ 4 Leistungsumfang, Durchführung und Ort
1.
Der genaue Leistungsumfang (Anzahl und Dauer der Sitzungen, Inhalte, Formate) ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot des Anbieters bzw. aus dem individuellen Coaching-/Beratungsvertrag.
2.
Die Leistungen werden – je nach Vereinbarung –
vor Ort in den Räumen des Anbieters oder an einem vereinbarten Ort,
online per Video (z. B. Microsoft Teams, Zoom, webbasierte Plattform, U.A.),
per Telefon oder
in Form schriftlicher Beratung (z. B. E-Mail) erbracht.
3.
Der Klient ist für die Bereitstellung der technischen Voraussetzungen (stabile Internetverbindung, Endgerät, aktuelle Software etc.) bei Online-Formaten selbst verantwortlich. Aufzeichnungen ohne Zustimmung sind verboten.
4.
Aufzeichnungen (Audio, Video, Screenshots) von Sitzungen durch Anbieter oder Klient sind nur mit vorheriger, ausdrücklicher Einwilligung beider Parteien in Textform zulässig.
§ 5 Mitwirkungspflichten des Klienten
1.
Coaching und Beratung leben von Offenheit und Eigenverantwortung. Der Klient verpflichtet sich, alle für den Prozess relevanten Informationen wahrheitsgemäß und vollständig mitzuteilen.
2.
Der Klient ist für die Umsetzung der im Coaching/der Beratung erarbeiteten Schritte selbst verantwortlich. Vereinbarte Aufgaben („Hausaufgaben“) sind eigenständig durchzuführen; der Anbieter kann keine Erfolgsgarantie übernehmen.
3.
Der Klient bleibt während des gesamten Prozesses für seine körperliche und psychische Gesundheit selbst verantwortlich und entscheidet eigenverantwortlich, welche Vorschläge er umsetzt.
§ 6 Vergütung, Zahlungsbedingungen und Ausfallhonorar
1.
Das Honorar des Anbieters ergibt sich aus der jeweils gültigen Preisliste oder dem individuellen Angebot.
2.
Sofern nicht anders vereinbart, ist das Honorar
bei Einzelsitzungen vor der jeweiligen Sitzung,
bei Paketen oder Programmen vor Beginn des ersten Termins per Überweisung oder über das angegebene Zahlungssystem fällig.
3.
Ein Anspruch auf Kostenerstattung durch gesetzliche oder private Krankenkassen besteht in der Regel nicht. Eine Abrechnung gegenüber Kostenträgern erfolgt nur, wenn dies ausdrücklich und schriftlich vereinbart wurde.
4.
Terminabsagen durch den Klienten sind bis spätestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin kostenfrei möglich (abweichende Fristen, z. B. 3 Tage, können im Einzelfall vereinbart werden). Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird das volle Honorar als Ausfallhonorar fällig, es sei denn, der Klient weist nach, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
§ 7 Verzug
1.
Kommt der Klient mit fälligen Zahlungen in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verlangen und weitere Leistungen bis zum Ausgleich der offenen Forderungen zurückzuhalten.
2.
Der Anbieter behält sich vor, Mahngebühren in angemessenem Umfang für schriftliche Mahnungen zu erheben.
§ 8 Vertraulichkeit und Datenschutz
1.
Der Anbieter verpflichtet sich zur Verschwiegenheit über alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen persönlichen Informationen des Klienten, soweit nicht eine gesetzliche Pflicht zur Offenbarung besteht (z. B. bei Gefahr für Leib und Leben, Ankündigung schwerer Straftaten).
2.
Personenbezogene Daten werden ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) verarbeitet. Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung des Anbieters unter https://harmonie-coaching-iserlohn.de/datenschutzerklaerung
§ 9 Haftung
1.
Eine Erfolgsgarantie wird nicht geschuldet. Coaching- und Beratungsleistungen stellen Hilfestellungen zur Reflexion und Entscheidungsfindung dar; die Umsetzung liegt allein im Verantwortungsbereich des Klienten.
§ 10 Höhere Gewalt und sonstige Leistungshindernisse
1.
Kann ein Termin aufgrund von Umständen, die der Anbieter nicht zu vertreten hat (z. B. Krankheit, Unfall, technische Störungen, behördliche Anordnungen, höhere Gewalt), nicht stattfinden, wird der Anbieter den Klienten unverzüglich informieren und einen Ersatztermin anbieten.
2.
Schadensersatzansprüche des Klienten wegen Terminverschiebung oder -ausfall aus den in Abs. 1 genannten Gründen sind ausgeschlossen.
§ 11 Urheberrecht
1.
Sämtliche im Rahmen des Coachings/der Beratung bereitgestellten Unterlagen, Konzepte, Arbeitsblätter, Präsentationen und sonstigen Inhalte sind urheberrechtlich geschützt.
2.
Der Klient erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht zum persönlichen Gebrauch. Eine Vervielfältigung, Verbreitung, öffentliche Zugänglichmachung oder Nutzung zu eigenen gewerblichen Zwecken ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Anbieters nicht gestattet.
§ 12 Streitbeilegung / Online-Streitbeilegung
1.
Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die der Klient unter https://ec.europa.eu/consumers/odr/ findet.
2.
Der Anbieter ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
3.
Die Parteien bemühen sich im Falle von Meinungsverschiedenheiten zunächst um eine einvernehmliche Lösung; optional kann vor einer gerichtlichen Auseinandersetzung eine Mediation vereinbart werden.
§ 13 Schlussbestimmungen
1.
Sofern der Klient Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Klienten und dem Anbieter der Sitz des Anbieters. Gesetzliche Regelungen über ausschließliche Gerichtsstände bleiben unberührt.
2.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige wirksame Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.